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Der norwegische Tenor Arild Helleland erhielt seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Opernakademie in Oslo und an der Akademie für Oper und Theater im schwedischen Göteborg. Neben seinem Gesangsstudium erwarb er akademische Abschlüsse in Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Arild Helleland hat insgesamt mehr als 70 Partien verkörpert. Er begann seine Karriere im lyrischen Tenorfach mit Rollen wie Ferrando, Nemorino, Lenskij oder Tamino. Als Ensemblemitglied der Norwegischen Nationaloper in Oslo erarbeitete er sich eine Reihe herausragender Partien des Charakterfachs, darunter Herodes und Mime. Für letzteren wurde er 1995 mit dem Norwegischen Journalistenpreis und 1997 mit dem International Flagstad Society Award ausgezeichnet. Von 1994 bis 1996 gehörte er dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an, wo er unter anderem als Schuskij in "Boris Godunov", Hexe in "Hänsel und Gretel", Mime und Monostatos zu hören war. Gastspiele führten ihn u.a. nach Athen, Stockholm, Drottningholm, Gothenburg, Brüssel, Frankfurt, Helsinki und Bilbao. Arild Helleland arbeitete mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Esa-Pekka Salonen, Heinz Fricke, Marcello Viotti, Kazushi Ono, Rafael Frübeck de Burgos, Leif Segerstam, Ralf Weikert und Johan Arnell zusammen und trat in Inszenierungen von Götz Friedrich, Willy Decker, Keith Warner, David Alden, Gian-Carlo del Monaco, Stein Winge und anderen auf.
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