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Roberto Scandiuzzi studierte in seiner Heimatstadt Treviso bei Anna Maria Bicciato und gab sein Debüt 1982 an der Mailänder Scala mit "Le nozze di Figaro" unter der Leitung von Riccardo Muti. Den großen internationalen Durchbruch erzielte er wenig später als Fiesco in "Simon Boccanegra" am Royal Opera House Covent Garden unter Georg Solti. Heute ist er einer der namhaftesten Sänger der internationalen Opernszene und begeistert das Publikum durch die Schönheit seiner Stimme, das runde und noble Timbre und durch seine charismatische Bühnenpersönlichkeit. Aufgrund dessen wird er häufig mit berühmten Bassisten wie Ezio Pinza und Cesare Siepi verglichen, in deren Tradition er steht. Roberto Scandiuzzi ist regelmäßig an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit zu hören: an der New Yorker Metropolitan Opera, der Opéra-Bastille in Paris, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der San Francisco Opera, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Hamburger Staatsoper, der Dresdner Semperoper, dem Opernhaus Zürich, sowie bei den Festspielen in Salzburg, Verona und Macerata. Im Zentrum seines Repertoires stehen die großen Basspartien Giuseppe Verdis wie Filippo II, Fiesco, Silva, Zaccaria, Padre Guardiano, Attila, Roger, beinhaltet aber auch Opern wie "Mefistofele" oder "La Gioconda", das französische Fach mit "Faust" von Gounod, "Don Quichotte" von Massenet, Arkel in "Pelléas et Melisande", Frère Laurent in "Romeo et Juliette" und das russische Fach mit Boris Godunov, Dosifiej in "Chovanshtchina" und Gremin. Im Januar 2007 feierte Roberto Scandiuzzi sein 25jähriges Bühnenjubiläum und wurde mit dem Titel eines UNICEF-Botschafters ausgezeichnet.
Internetseite: www.robertoscandiuzzi.com
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