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Der spanische Tenor Germán Villar wurde in Valencia geboren und begann sein Studium bei Inés Ribanedeira in Madrid. 1995 wechselte er ans Konservatorium Joaquim Rodrigo in seiner Heimatstadt, wo er sein Studium bei Ana Luisa Chova abschloss. Im Jahr 2000 nahm er als Stipendiat am Young Artist Program der New Yorker Metropolitan Opera teil, wo er mit weiteren renommierten Lehrern wie Trish McCaffree, Renata Scotto und Pierre Vallet arbeitete. Sein Bühnendebüt folgte ein Jahr später als Alfredo in "La Traviata". 2002 wurde er beim Francisco Vinas-Wettbewerb in Barcelona ausgezeichnet und nahm ein Engagement als Ensemblemitglied des Stadttheaters Giessen an, wo er mit großem Erfolg eine Reihe herausragender Fachpartien wie Pollione, Pinkerton, Lenskij oder den Mitch in der deutschen Erstaufführung von André Previns "A streetcar named desire" gestaltete. Seitdem hat sich der mittlerweile freischaffende Künstler international einen Namen als einer der herausragenden Tenöre der jungen Generation gemacht. Dank seiner herausragenden Musikalität und attraktiven Bühnenerscheinung ist er prädestiniert für die Verkörperung der romantischen Liebhaberrollen im italienischen und französischen Fach. Neben den genannten umfasst sein Repertoire auch Cavaradossi, Don José, Luigi in "Il tabarro" und Lyonel in "Martha" sowie eine Reihe von Hauptpartien in spanischen Opern und Zarzuelas. Zuletzt war er als Christian in Alfanos "Cyrano de Bergerac" im Palau de la Musica in seiner Heimatstadt Valencia sowie Froh in Wagners "Das Rheingold" unter der Leitung von Zubin Mehta in Valencia und beim Maggio Musicale Fiorentino zu hören. Im Januar 2008 gibt Germán Villar sein Debut an der Mailänder Scala.
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